Zitat

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.

Albert Einstein


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Freunde und Förderer der Dresdner Seniorenakademie
Wissenschaft
und Kunst e.V.


… aus der DSA berichtet



… auszugsweise von unseren Veranstaltungen vorgestellt

 
Sehr geehrte Hörerinnen und Hörer,

Ihre Meinung ist uns wichtig! Bitte berichten Sie von Ihrem Erleben und Eindrücken bei unseren Veranstaltungen der DSA. Ebenso sind uns immer Anregungen und auch Kritik hilfreich für die weitere Programmgestaltung. Der Kontakt ist jederzeit möglich per eMail über unser Kontaktformular oder direkt buero-seniorenakademie@dsa-senioren.de bzw. schriftlich an unsere Büroadresse.

Wir veröffentlichen auf dieser Internet-Seite gern Ihren Beitrag oder treten für eine persönliche Absprache direkt mit Ihnen in Verbindung.


Mit Neugier und Wissensdurst ins neue Semester
Das Sommersemester der Dresdner Seniorenakademie 2024 ist eröffnet

 

Heiter und beschwingt stimmt ein Walzer von Eugen d’ Albert die Gäste auf die Eröffnung des Sommersemesters am 8. April 2024 ein. Am Konzertflügel wird das Stück von Jacob Nydegger vorgetragen.

Am Konzertflügel: Jacob Nydegger, Student der Hochschule für Musik Dresden.
Foto: Peter Rentzsch

Vor dem Großen Saal des Hygiene-Museums stellt die Malgruppe Wolfram Neumann ihre Arbeiten zum Thema „Abstrakte Formen- und Farblehre – wir erarbeiten uns formale Werkzeuge, um Natur in eine Bildsprache zu bringen“ aus. Mit dem musikalischen Auftakt, wie stets vorgetragen von Studenten der Musikhochschule Dresden, und der Vorstellung einer Interessengruppe pflegt die Dresdner Seniorenakademie auch im 30. Jahr ihres Bestehens eine schöne Tradition.
Tradition ist auch, dass sich der langjährige Partner Eberhardt TRAVEL mit den gemeinsamen Bildungsreisen vorstellt. Im Gepäck auch Jubiläums-Tagesfahrten zu 30 Jahre DSA mit der Tour zur KRABAT Saga an der KRABAT-Mühle in Schwarzkollm oder ins Osterzgebirge zur Talsperre Gottleuba, Hochwasserschutz in der Region und Trinkwasserversorger der Stadt Dresden.

Dieter Seyfarth, Vorstandsvorsitzender der Seniorenakademie, entführt die 200 Hörerinnen und Hörer in seiner Begrüßung gedanklich auf die japanische Insel Okinawa. Sie ist bekannt dafür, dass die Menschen dort sehr alt werden, ungewöhnlich viele über Hundertjährige leben. Das subtropische Klima, die beschauliche Lebensart und die einmalig schöne Natur bieten beste Voraussetzungen. „Die Inselbewohner führen ein ausgeprägtes Sozialleben“, nennt Dieter Seyfarth einen weiteren Grund und spannt den Bogen zu unseren Breiten: „Zufriedenheit und Wohlbefinden erleben wir als ältere Generation durch aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.“
Ihre Wertschätzung für die Dresdner Seniorenakademie bringen – und das ist ebenfalls Tradition – die Grußworte zum Ausdruck. Dr. Susanne Illmer, Leiterin Wissenschaft und , Veranstaltungen des Hygiene-Museums, wünscht ein anregendes, erkenntnisreiches halbes Jahr und lädt die Hörerinnen und Hörer in die Sonderausstellung „VEB Museum – das Deutsche Hygiene-Museum in der DDR“ ein. Auch Jan Donhauser, Erster Bürgermeister und Beigeordneter für Bildung und Jugend der Landeshauptstadt Dresden, spricht eine Einladung zu den Veranstaltungen anlässlich der Eröffnung des Heinz-Steyer-Stadions Ende Juni 2024 aus. „Ältere Menschen sind ein Schatz für unsere Gesellschaft und Brückenbauer zwischen den Generationen“, sagt Dr. Cornelia Hähne, Leiterin des Dezernats Universitätskultur an der TU Dresden. Als Vorsitzende des Beirates der Dresdner Seniorenakademie wünscht sie: „Starten Sie mit Neugier und Wissensdurst in das neue Semester.“

Dr. Claudius Wecke spricht zum Thema: Strategien zur Bewältigung des Klimawandels in den historischen Gärten Sachsens
Foto: Peter Rentzsch

Die sommerlichen Temperaturen an diesem 8. April liefern dem Festredner eine Steilvorlage. Dr. Claudius Wecke spricht über die „Strategien zur Bewältigung des Klimawandels in den historischen Gärten Sachsens“. Zwischendurch müsse es aber unbedingt regnen, so der Leiter Bereich Gärten bei Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsens GmbH. Einleitend stellt er fest, dass der Klimawandel nicht vor den 18 Gärten Sachsens mit teilweise über 300 jähriger Geschichte halt macht. Zeichen dafür seien ausgetrocknete Kanäle, absterbende Altbäume, vertrocknete Rhododendren und verdörrter Rasen. Am Beispiel des Großen Gartens – an dessen Rand die Seniorenakademie im Hygiene-Museum von Anfang an ihr Zuhause hat – und des Schlossparks von Pillnitz erläutert der Redner wie die Kulturlandschaft erhalten werden soll. Der Bedarf an Baumpflegearbeiten – insgesamt stehen rund 27 000 Bäume in den sächsischen Gärten – ist sprunghaft gestiegen. Wasser wird zunehmend knapper. Ein halbautonomer mobiler Wassertank soll künftig in Pillnitz zum Beispiel dafür sorgen, dass das wertvolle Nass optimal eingesetzt wird. Unter alten Bäumen bleibt das Langgras stehen, um den Boden länger feucht zu halten. Zur Verbesserung der Bodenqualität wird aus dem reichlich anfallenden Restholz Pflanzkohle hergestellt. Für Stieleichen – eine robuste Baumart – werden Räume geschaffen, damit sie Licht und Sonne zum Gedeihen haben. Eigene Baumschulen im Großen Garten sowie in den Schlossgärten von Pillnitz und Moritzburg ziehen heimische Bäume heran. Wie in Kleingärten auch, hilft Gründung bei der Bodenverbesserung.
Schließlich nennt Dr. Claudius Wecke drei Strategien, mit welchen Mitteln dem Klimawandel begegnet werden soll: 1. Die Nachpflanzung gelingt mit eigener Nachzucht. 2. Saatgut kommt aus vergleichbaren Klimaregionen – Balkan, Bulgarien und nur wenn beides nicht hilft, erfolgt 3. der Einsatz von neuen „klimasicheren“ Arten. Optimistisch entlässt der Referent die Zuhörer mit zwei Aufnahmen von einem Baum: Das eine Foto zeigt einen vertrockneten Baum auf der Drachenwiese im Großen Garten, das zweite den gleichen wie er im nächsten Frühjahr wieder ausgetrieben hat. Es bleibt die Hoffnung!

Foto: Marion Kottlos

Abschließend macht Dieter Seyfarth auf Veranstaltungen in diesem Jubiläumsjahr aufmerksam. Besonders hebt er den 8. Juni 2024 hervor. An diesem Tag findet die Museumsnacht statt, zu der sich die Seniorenakademie mit der Kunstinstallation „Lost in Space“ der Malgruppe Wolfram Neumann und weitere IGs im Hygiene-Museum vorstellen. Alles, was Sie über die DSA wissen möchten, erfahren Sie an einem Info. Stand. Vormerken können sich die Hörerinnen und Hörer den 21. Oktober 2024. Die Eröffnung des Wintersemesters 2024/2025 ist dem 30jährigen Jubiläum im Besonderen gewidmet, weil die Seniorenakademie am 7. Oktober 1994 gegründet wurde.
Gudrun Buhrig


Leidenschaft für Bildung und Ehrenamt
Das Wintersemester der Dresdner Seniorenakademie 2023/2024 ist eröffnet

 

Klaviermusik von Maurice Ravel und Claude Debussy erklingt im Großen Saal des Deutschen Hygiene Museums. Jacob Nydegger, Student an der Hochschule für Musik, stimmt am Konzertflügel auf die feierliche Eröffnungsveranstaltung für das Wintersemester am 16. Oktober ein.
„Mit einem enormen Kraftaufwand haben wir wieder ein anspruchsvolles Programm mit 336 Veranstaltungen auf die Beine gestellt“, sagt Dieter Seyfarth. Bisher haben sich über 400 Hörerinnen und Hörer für das neue Semester eingeschrieben. Und das, obwohl Krisen in jüngster Vergangenheit und Gegenwart sowie Personalmangel auch unserer Seniorenakademie zugesetzt haben. Der Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der Dresdner Seniorenakademie (DSA) vergleicht das Ringen für die Seniorenakademie mit der jedem Menschen inne wohnenden psychischen Widerstandsfähigkeit, schwierige Situationen, Lebenskrisen und Belastungsphasen zu meistern. Resilienz – so der Fachbegriff – beginnt nicht erst mit Eintritt ins Erwachsenenleben, hört nicht im Rentenalter auf und will ständig neu erworben werden. Ältere Menschen bleiben gesund, wenn die Psyche fit ist. Bildung und soziale Kontakte – beides bietet die DSA – tragen zum seelischen Gleichgewicht des Einzelnen bei.
„Hello Happiness“, auf die aktuelle Sonderausstellung des Deutschen Hygiene Museums (bis 19.11.) bezieht sich Dr. Susanne Illmer in ihrem Grußwort. Neue Erkenntnisse und Sichten, so die Leiterin Wissenschaft, Veranstaltungen des DHMD, werden nicht allein durch Wissenschaft und reine Fakten vermittelt. Nachvollziehen können das Besucher der Ausstellung in den „Orten des Glücks“. Hier stellen Menschen, die in Dresden-Gorbitz zu Hause sind, ihre Lieblingsorte vor. Glücklich sind sie zum Beispiel im Stadtblickpark oder auf der Gorbitzer Höhenprominade. Persönliches, Emotionales wirken beim Betrachter häufig nachhaltiger als Rationales. Besucher der Ausstellung – Hörerinnen und Hörer sind herzlich dazu eingeladen – können so einen gefühlsmäßigen Bildungszuwachs erleben.
„Glück muss man sich erarbeiten“, greift Bürgermeister Jan Donhauser das Thema seiner Vorrednerin auf. Das gelte auch für die in der Dresdner Seniorenakademie engagierten Frauen und Männer. „Hier im Saal sitzen heute viele Erfahrene, die ein Ehrenamt bekleiden. Dafür ein herzliches Dankeschön“, sagt der Beigeordnete für Bildung und Jugend der Landeshauptstadt Dresden.
Als Teil der Stadtgesellschaft, Ort des lebenslangen Lernens und sozialer Kontakte stellt Dr. Cornelia Hähne die TU Dresden vor. Die Leiterin des Dezernats Universitätskultur würdigt die Leidenschaft der Seniorenakademie für Bildung als einen Ort der Stärke, der Resilienz und des geistigen Wohlbefindens. Den Hörerinnen und Hörern wünscht sie fürs neue Semester ein offenes Herz und wachen Geist.

Katrin Sachs, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Dresden, hält den Festvortrag: Ehrenamt hält fit. Foto: Marion Kottlos

Im Festvortrag stellt Katrin Sachs die Bürgerstiftung Dresden vor. Seit 1999 hat sich die Stiftung das Ziel gesetzt, „Menschen zusammenzuführen, die etwas in der Stadt bewegen wollen, Menschen mit Engagement und Menschen, die das notwendige Geld haben, gute Ideen in die Tat umzusetzen.“ Mit dem Stiftungskapital werden zahlreiche Projekte gefördert. Als bedeutende Beispiele nennt das Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes das Palais im Großen Garten und die Busmannkapelle am Postplatz. Besondere Anerkennung findet das unermüdliche ehrenamtliche Engagement der Dresdnerinnen und Dresdner. Mit dem Ehrenamtspass werden Freiwillige gewürdigt, die in besonderem Maß ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Organisationen und Vereinen werden für ihren Einsatz mit dem Ehrenamtssiegel ausgezeichnet. Der Dresdner Seniorenakademie wurde es im vergangenen Jahr verliehen. An das Publikum gewandt versichert Katrin Sachs: Ehrenamt hält fit.

Gudrun Buhrig

Die IG Malen der Gruppe Merbitz stellt ihre Werke aus, die im vergangenen Semester entstanden. Foto: Gudrun Buhrig

Die IG Malen der Gruppe Merbitz stellt ihre Werke aus, die im vergangenen Semester entstanden. Foto: Gudrun Buhrig

Unterstützung erwünscht. Das Wintersemester hat begonnen, die Vorbereitungen für das Sommersemester laufen. Dafür braucht die Seniorenakademie Mitgestalter. Schenken Sie unserer Akademie Zeit. Egal welchen Umfang ihr Mitwirken hat, jedes Tun zählt und zahlt sich aus – für die Gemeinschaft und für Sie selbst. Wofür Hilfe gebraucht wird, finden Sie auf der Homepage unter „Unterstützung erwünscht“.

 


Die Seniorenakademie stellt sich vor

 

Das Sachsenforum in Dresden-Gorbitz hatte zum Seniorentag am 14. September eingeladen. Das Interesse an vielseitiger Beratung war bei den älteren und auch jüngeren Besuchern des Einkaufszentrums groß. Sie konnten sich dabei unter anderem über Freizeitangebote, Hilfen im Alltag und Bildungsmöglichkeiten informieren. Viele fanden den Weg zur Dresdner Seniorenakademie. An unserem Stand stellten wir die Seniorenakademie mit dem druckfrischen Programm für das Wintersemester, den Flyern zur digitalen Bildung und über die Interessengruppen vor. Wichtig für uns, Mitglieder der Öffentlichkeitsarbeit, war es, mit den Interessenten ins Gespräch zu kommen, unsere Seniorenakademie bekannt zu machen. Mitgenommen haben wir auch so manche Anregung. Rat zu Renten und Steuern, zu Erbrecht und Verbraucherschutz sind beispielsweise Wunschthemen.
Gudrun Buhrig


Senioren im All – Lost in Space?

 

Eindrücke von der Langen Nacht der Wissenschaften am 30.Juni 2023

Wow. Erstaunt, überrascht – so der erste Eindruck, begeistert das Fazit: Die Donnerstag-Malgruppe der Dresdner Seniorenakademie präsentiert zur Langen Nacht der Wissenschaften im Hörsaalzentrum der TU eine beindruckende Kunstinstallation. „Lost in Space“ nennen die Hobbymalerinnen und -maler ihr Werk. Die Idee dazu ist lange gereift und bis zur Vollendung dauerte es ein halbes Jahr.

Wolfram Neumann, der künstlerische Leiter der Gruppe, beschreibt die einzelnen Schaffens-Etappen, in denen  das Vorhaben Gestalt annimmt: Zuerst entstehen die außerirdischen bunten Steine aus Pappe. Im zweiten Schritt folgen die Figuren. Jedes IG-Mitglied stellt sich selbst überlebensgroß als Astronaut oder Fantasiegebilde dar – mit unverzichtbaren charakteristischen Dingen in Gepäck. Da der Proviant für die Weltraumreise nicht lange reichen wird, machen sich die Freizeitmaler Gedanken, was sie zum Überleben  im All züchten wollen. So enthält das Habitat im Zentrum der Installation fantasievolle oder auch abstrakte Pflanzen und Tiere. Die Planetenrückwand, die erst einen Tag vor der Ausstellung  fertig  wird, bildet den Abschluss der Arbeiten.

Anfangs, so Renate Weißenberger, hatte sie keine Vorstellung,  was auf sie zukommt. Manchmal – so erinnert sie sich – war es nervig. Insgesamt aber habe  die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Spaß gemacht. Renate Weißenberger hat sich mit einem Fernrohr vor Augen dargestellt, weil sie schauen wollte, „wohin uns der Weg hier oben hinführt“. Ewig im All bleiben will sie nicht. Auch Annemarie Bruhn möchte unbedingt auf die Erde zurück –  besser gar nicht erst auf einen Planeten ohne Baum und Strauch reisen. Nur für eine kurze Stippvisite hat sie ihren Koffer und einen  Rollator auf die Weltraureise mitgenommen.

Senioren– und nicht nur sie – werden sich wahrscheinlich im All recht verloren vorkommen. Hingegen ausgesprochen fröhlich gestaltet sich der Aufenthalt von Trick-Astronauten in einem Video von Steffen Schüttauf von der IG Videofilmen. Nach der Landung steigt eine Figur mit Stock ganz vorsichtig aus dem Raumschiff, andere folgen ebenso bedacht. Als sie merken, dass sie schweben, fliegen die Stöcke weg, ein fröhlicher, leichtfüßiger Tanz folgt. Einfach Köstlich.

Eine dritte IG der Dresdner Seniorenakademie ergänzt den Auftritt: Die Digitale Bildgestaltung präsentiert eine kleine, aber feine  Auswahl von ihren Fotoarbeiten. 

Im Foyer zwar einladend angekündigt, finden leider nicht sehr viele Besucher den Raum im der zweiten Etage des Hörsaalzentrums an der Bergstraße. Das ist schade. Diese tolle Kunstinstallation  wird auf alle Fälle zu anderen Anlässen wieder aufgebaut. Anbieten würden sich Semester-Eröffnungen oder Veranstaltungen anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Seniorenakademie im nächsten Jahr.

Senioren im Foyer des Hörsaalzentrums

Die Dresdner Seniorenakademie war zur Langen Nacht der Wissenschaften  am 30. Juni auch mit einem Informationsstand vertreten. Mitglieder der Gruppe Öffentlichkeitsarbeit und vom Team Online informierten zahlreiche ältere, aber auch junge Besucher über das vielseitige Bildungsangebot und die Möglichkeit, kreativ in Interessengruppen tätig zu sein. Mit dem Sprach-Computer „Alexa“ stellte sich die Seniorenakademie als KI-Lernort vor.

Vielen Dank an alle Beteiligten für das ehrenamtliche Engagement.

Gudrun Buhrig, Vorstand Öffentlichkeitsarbeit


Mit IT-Wissen die Enkel verblüffen

 

Eindrücke vom Aktionstag „SZ-Lebensbegleiter“ im Haus der Presse am 13.Mai 2023

Akteure der SZ planten und veranstalteten den 1. Aktionstag SZ-Lebensbegleiter und boten damit verschiedenen Ausstellern und Dienstleistern eine Bühne, ihre Angebote für ein komfortableres Leben im Alter einem breiten Publikum zu präsentieren. Es gab u.a. Angebote zur Mobilität und allgemein zu Fragen der Gesundheit. Aber auch das Thema Erhalt der geistigen Fitness kam nicht zu kurz. Neben Reisen – speziell auch für die Best Ager – wurde eine erlesene Auswahl Bücher zu den verschiedensten Themen angeboten.
Abgerundet wurde das Programm mit Führungen und Fachvorträgen, die das Publikum gut annahm. Alle Vorträge zu besuchen, wäre einem Marathon gleichgekommen.
Ich entschied mich für den von Helmut Lutzmann von der Dresdner Seniorenakademie (DSA) auf der schönen Dachterrasse gehaltenen Vortrag zum Thema „Gesundheit durch Wissen – lernen hält fit“. In Anlehnung an den Slogan einer bekannten deutschen Fernuniversität „Vorsprung durch Wissen“ hätte der Vortrag auch mit „Kein Stillstand durch Wissen“ betitelt werden können. Jedenfalls brachte der Vortrag das Anliegen der DSA auf den Punkt. Der Andrang war entsprechend groß und selbst die rückwärtige „Ersatzbank“ war besetzt. Herrn Lutzmanns Befürchtung, aufgrund der Zeit so kurz nach dem Mittagessen, sinkt das Aufmerksamkeitslevel, bestätigte sich nicht. Das allgegenwärtige Thema KI und die Notwendigkeit der Beschäftigung damit, wurden von ihm sehr anschaulich dargestellt. Schon jetzt kommt man im Alltag ohne Smartphone oder Tablet nur schwer weiter. Sich im Umgang damit auf die Enkel zu verlassen, ist ein Weg. Sinnvoller erscheint es, sich selbst das nötige Wissen anzueignen und dadurch nicht nur unabhängiger zu werden, sondern auch die geistige Beweglichkeit in Schwung zu halten. Und wer weiß – vielleicht verblüfft man die Enkel mit IT-Wissen, das sie noch nicht haben. Im Vortrag wurden jedenfalls die unterschiedlichsten Angebote der DSA zu diesem Thema aufgezeigt. Die DSA bietet durchschnittlich 300 Veranstaltungen pro Semester an. Für das Herbstsemester ist ein Projekt „KI für gutes Altern/ Fluch und Segen“ in Planung. Angeboten werden die Veranstaltungen teilweise auch online oder als Hybrid-Veranstaltung. Man kann also an der jeweiligen Veranstaltung auch vom heimischen PC aus aktiv teilnehmen.
Zusammenfassend kann der Aktionstag als Erfolg gewertet werden. Der von mir besuchte Vortrag von Herrn Lutzmann war darüber hinaus eine umfassende Argumentation für den Erhalt geistiger Beweglichkeit im Alter und die DSA bietet dafür vielfältige Möglichkeiten.

Katja-Petra Kaffka


Wiedersehen zur festlichen Semestereröffnung

 

Für die langjährigen Hörer der DSA und ihre ehrenamtlichen Organisatoren ist die festliche Eröffnung jedes Semesters Tradition. So fanden sich am 17. April 23 trotz des kalten regnerischen Wetters wieder Gründungsmitglieder und auch viele jüngere Hörer im Großen Saal des Deutschen Hygiene Museums ein. Man freute sich, bekannte Gesichter zu sehen und nutzte die Möglichkeit, um ein paar Worte zu wechseln.
Das vorliegende Semesterprogramm und die Worte des Vorstandvorsitzenden machten deutlich, dass die Digitalisierung auch in der DSA angekommen ist.
Bürgermeister Jan Donhauser bot der DSA auch künftig die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung an.
Der Festvortrag „Landwirtschaft – Forderung von Politik und Gesellschaft“ war sicher für viele Anwesende eine Herausforderung: Landwirtschaft ist anerkanntes Kulturgut und Landwirt der älteste Beruf der Welt. Seit Menschengedenken wird die Landwirtschaft von der Natur und den technischen Möglichkeiten geprägt und trotzdem fehlt es an jungen Interessenten für landwirtschaftliche Berufe.

Ich wünsche mir, dass sich die Anwesenden nicht von den vielen Informationen und Statistiken bedrückt fühlten, sondern an die Empfehlungen der aktuellen Ausstellungen im Hygiene-Museum denken.

Ingrid Höhnel
Die Fotos stammen von Dietmar Held

 

Dr. Uwe Bergfeld vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft, Geologie beim Festvortrag

Dr. Uwe Bergfeld beim Festvortrag

Studenten der Musikhochschule Dresden

Studenten der Musikhochschule Dresden


Senioren lüften das „Waldgeheimnis“

 

 

Rundgang durch die aktuelle Ausstellung im Josef-Hegenbarth-Archiv

Drei Meter hoch grüßt ein Baum aus dem Vorgarten des Josef-Hegenbarth-Archivs, der dort normalerweise nicht hingehört. Der überdimensionale Digitaldruck von Andreas Kempe stimmt symbolisch auf die aktuelle Ausstellung mit dem Titel „Waldgeheimnis“ im Inneren des Hauses ein. Namensgeber ist das  Kunstwerk allerdings nicht. Das ist vielmehr eine Skulptur von Robert Dietz (1844 – 1922), die vor nicht allzu langer Zeit vom Ortsverein Loschwitz-Wachwitz direkt neben Hegenbarths Wohn- und Atelierhaus aufgestellt wurde. Als die Hörerinnen und Hörer der Dresdner Seniorenakademie am 1. März zur Führung kommen, ruht die dargestellte Flussnixe wohlgeschützt vor Wind und Wetter unter einer Holzverkleidung.

Drei Künstler der Gegenwart ließen sich von Pflanzen-, Tier- und Naturzeichnungen des Dresdner Grafikers und Illustrators inspirieren. In ihrem Gemeinschaftsprojekt stellen Elise Beutner (1991), Sylvia Pásztor (1985) und Andreas Kempe (1972) nun ihre künstlerischen Ergebnisse zu dem Thema aus. In jedem der drei Räume, durch die der Dresdner Künstler Thomas Baumhekel die Seniorstudenten führt, ist der Hausherr vertreten. Vor seinem „Böhmischen Urwald“ stimmen sich die Teilnehmer auf den Rundgang ein. Diesig, sehr zurückhaltend, wie in Nebel gehüllt, so zeichnete ihn Josef Hegenbarth in Tusche nach ostasiatischem Vorbild. Kräftiger zeigen sich bei ihm beispielsweise Eulen und Greifvögel.

Zuerst schauen sich die Hörerinnen und Hörer der Seniorenakademie bei Andreas Kempe um. Sie sind begeistert von dessen Arbeiten. Aus Naturprodukten – vorrangig aus Leuchtmoosen – gestaltet der Künstler Digitaldrucke. Sonderbare, filigrane Bilder präsentieren sich dem Betrachter.

Nebenan sind die Pferde los – das beliebte Motiv von Sylvia Pásztor. Gleich mehrere Tuschezeichnungen hat sie in der Serie „Urwild“ ausgestellt. Ihr originellstes Stück ist eine Wandmalerei mit Bäumen und Vögeln. Die Räume sollen renoviert werden. „Doch das kann warten, und Sylvia Pásztor hat den freien Platz wunderbar genutzt“, sagt Thomas Baumhekel. Die Seniorinnen und Senioren sehen das  genauso und bleiben recht lange vor dem Naturbild stehen.

Die Waldgeheimnisse sind bis 23. April 2023 im Josef-Hegenbarth-Archiv, Calberlastraße 2, 01326 Dresden, zu sehen.     


Adventssingen mit Orgelklängen

 

Die Nacht zuvor hat es geschneit. So empfängt die Versöhnungskirche auf der Schandauer Straße die Hörerinnen und Hörer der Seniorenakademie zum traditionellen Weihnachtsliedersingen ganz in winterlichem Weiß. Mit Orgel- und Trompetenklängen stimmen Kirchenmusikdirektor Hans-Dieter Schöne und sein Sohn Sebastian Schöne auf eine besinnliche Stunde im Advent ein. Bevor die Königin der Instrumente und der „Chor“ der Senioren das Zepter übernehmen, stellt Hans-Dieter Schöne kurz die Orgel vor. Die spätromantische Orgel wurde von Johannes Jahn 1909 fertiggestellt. Nach einem Umbau im Jahr 1939 durch Eule wurde die Orgel 2008–2011 durch Scheffler in mehreren Bauabschnitten teilweise dem Originalzustand angenähert.

Weihnachtliche Weisen erklingen in verschiedenen Kompositionen und  zeigen so die Klangwelt des Instruments. Die Orgel ist an diesem Vormittag nicht nur Alleinunterhalter, sondern auch Begleiterin für die Frauen und Männer auf der Kirchenempore. „Es ist ein Ros entsprungen“, „Oh die Fröhliche“, „Stille Nacht, heilige Nacht“ und andere bekannte Weihnachtslieder werden gesungen. Für Textsicherheit sorgt eine Liedersammlung der Kirchgemeinde, die mit einigen Stimmen den Gesang bereichert. Es stellt sich ein Gefühle der Besinnlichkeit ein: Draußen ist es kalt, in der Kirche kühl und in den Herzen warm.  Gudrun Buhrig

 


Mit dem Smartphone auf Du und Du
Wie sich Anfänger mit der digitalen Technik vertraut machen

 

Die digitale Welt ist für jüngere Generationen gelebter Alltag, das Smartphone ein ständiger Begleiter und die Bedienung kinderleicht. Schaffen sich hingegen Ältere einen solchen tragbaren Mini-Computer an, ist guter Rat bei der Handhabung oft teuer. Was tun, wenn Kinder und Enkel nicht greifbar sind oder keine Geduld für Erklärungen haben? Die Dresdner Seniorenakademie springt ein und bietet digitale Bildung für den Alltag sowohl im Hörsaal als auch als auf Online Veranstaltungen an.
Ganz individuell im kleinen Kreis gibt es auf einem DSA-Workshop für Anfänger Rat und Hilfe. Zwölf Hörerinnen und Hörer  trafen sich im Oktober und November an fünf Terminen im Medienkulturzentrum.
 Wie speichere ich Kontakte im Telefonverzeichnis? Wie schreibe und verschicke ich eine SMS? Wie bekomme ich Termine in meinen Kalender? Das trainieren sie an ihrem Smartphone. Und vieles mehr. Mit viel Geduld erklären die „Technikbotschafter“ vom Team Online, was Smartphones so alles können und wie sie bedient werden. Jede Frage wird verständlich beantwortet. Besonders hervorzuheben, darin sind sich die Teilnehmer einig, ist die ganz individuelle Zuwendung zu jedem Einzelnen, wenn dieser nicht sofort mit dem Vorgang zurechtkommt. Dieser Kurs war für alle ein Zugewinn und hat mehr Sicherheit beim Umgang mit dem Smartphone gebracht.

Herzlichen Dank an Uta Löser, Karin Köntges, Thomas Reuter, Wolfgang Hoffmann und Helmut Lutzmann, Technikbotschafter vom Team Online.

Das sagen Teilnehmer:
Jochen Kummer: Das Smartphone habe ich mir erst kürzlich gekauft und hatte bisher keine Ahnung. Der Kurs hat mir viel gebracht. Jetzt kann ich das für mich Nötigste. Nach und nach werde ich zu Hause mich beispielsweise mit einer App nach der  anderen vertraut machen. Gut wäre es, wenn eine nächste Veranstaltung sich mit dem Fotografieren beschäftigt.

Hannelore Lüderitz: Langsam komme ich mit dem Smartphone klar. Das ist für mich eine Erleichterung, denn vor dem Workshop habe ich fast gar nichts gewusst. Besonders gut finde ich, dass wir praktisch üben konnten. Gut auch, dass wir Informationsmaterial und schriftliche Handhabungen zum Nachlesen bekommen haben. Die Frauen und Männer, die uns hier betreuen, machen das alles in ihrer freien Zeit. Danke.

Katrin Mauersberger: Einiges war mir vorher bekannt. Ich habe aber dennoch viel dazu gelernt. Die individuelle Betreuung und die vielen Fragen, die sofort beantwortet werden, sind für den Einzelnen gut. Allerdings ist es für die Gruppe und die Dozenten schwer, den Faden nicht  zu verlieren. Für eine solche Einzelbetreuung ist die Gruppe vielleicht zu groß.

Das sagen die Veranstalter:
Der Bedarf unserer Hörerinnen und Hörer ist sehr groß. Es gibt eine Warteliste. Wir werden im Januar/Februar weitere Kurse anbieten. Voraussichtlich werden wir auch im Sommersemester unseren Grundkurs weiterführen.                  Gudrun Buhrig 

 

 

 



Besichtigung der Verkehrsleitzentrale der Dresdner Verkehrsbetriebe
 

Am 1. November konnten wir die Verkehrsleitzentrale der DVB im Stadtteil Trachenberge auf dem Gelände des Betriebshofes besichtigen. Dort sind mehrere Mitarbeiter rund um die Uhr im Dienst, um den Verkehrsfluss zu überwachen.

Verkehrsleitzentrale DVB

Herzstück der Verkehrsleitzentrale ist der große Wandbildschirm mit dem 500 km umfassenden Streckennetz. Ziel ist die Standortverfolgung der Fahrzeuge. Damit besteht die Möglichkeit, bei notwendigen Umleitungen die Fahrer zu informieren und ihnen die neue Route zu übermitteln. Für größere Unterbrechungen im Schienenverkehr stehen außerdem Busse für den Ersatzverkehr in Bereitschaft.

Am Tag gehen ca. 800 – 2000 Ereignisse in der Verkehrszentrale ein, die zu bearbeiten sind. Alle 15 Sekunden erfolgt ein Datenaustausch mit den Fahrzeugen. Ist ein Fahrzeug zu schnell, bekommt der Fahrer eine Information, den Fahrplan einzuhalten.

An den meisten Haltestellen erhält der Fahrgast an den elektronischen Anzeigetafeln Informationen,wann sein Fahrzeug kommt.

Die DVB garantieren mit der Arbeit dieser Verkehrsleitzentrale einen stabilen Verkehr für die Dresdner.

Dietmar Held


Eröffnung des Wintersemesters 2022/23
Bildung baut Brücken

 

 

Von der festlichen Eröffnung des Wintersemesters 2022/23 berichtet

Auf einem langen Tisch im Foyer vorm großen Saal des Hygienemuseums reiht sich Brücke an Brücke. Die Augustusbrücke liegt neben der Nossener, das Blaue Wunder neben der Fahrradbrücke in Pieschen, die Albert- neben der Marienbrücke. Festgehalten sind sie farbenfroh oder in Schwarz-Weiß von der Malgruppe Merbitz. Die Aquarelle, Kohlezeichnungen und Pastelle entstehen während der Corona Zeit, als die monatlichen Treffen der IG nur im Freien stattfinden können.

Brücken. Als die Hobbymalerinnen und  Hobbymaler diese Ausstellung für die feierliche Eröffnung des Wintersemesters 2022/2023 der Dresdner Seniorenakademie für den 10. Oktober vorbereiten, ahnen sie sicher nicht, wie gut ihr Thema zum Festvortrag passt.

„Dr. Matthias Rößler, Präsident des Sächsischen Landtags, hält die Festrede.“

Dr. Matthias Rößler spricht zum Thema  „Jung und Alt gemeinsam – Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Sachsen“. Der Präsident des Sächsischen Landtages beschreibt die unterschiedlichen Sichten  – die verschiedenen Ufer sozusagen – der jungen und der älteren Generation im gesellschaftlichen Alltag: Die einen beklagen, dass die Jugend, sich nicht ausreichend um die Senioren kümmert. Die anderen fragen sich angesichts der gegenwärtigen Krisenbelastungen, ob ihre Rente künftig  überhaupt sicher ist. „Der Generationsvertrag ist eine Schieflage geraten“, resümiert der Festredner. Für ein intaktes Allgemeinwesen und eine funktionierende Demokratie sei aber der Zusammenhalt zwischen Alt und Jung von entscheidender Bedeutung. Und Matthias Rößler rät, gegenseitig Brücken zu schlagen. Bildung und  Wissen können dabei wichtige Bausteine sein und  zum Verstehen der jeweils anderen Altersklasse  entscheidend beitragen. „Die Dresdner Seniorenakademie hat dafür optimale Voraussetzungen.“

Anerkennende Worte über das Bildungsangebot finden die Überbringer von Grußworten an die rund 200 Hörerinnen und Hörer im Saal. „Mit über 100 Vorlesungen aus 9 Fakultäten ist die Technische Universität im Wintersemester vertreten“, so Prof. Dr. Michael Kobel, Prorektor für Bildung der TU Dresden. Für ihn baut die Wissenschaft Brücken zwischen Alt und Jung, beispielsweise, wenn reifere Senior- neben und jungen Lehramtsstudenten im Hörsaal sitzen.

Mit Strickjacke statt Jackett tritt Jan Donhauser ans Rednerpult. Die Raumtemperaturen von 19 Grad im Rathaus veranlassen den Bildungsbürgermeister von Dresden, sich auf warme Garderobe umzustellen.  Er überbringt die Grüße des Oberbürgermeisters und schätzt das Engagement der Seniorenakademie in Stadtgremien. Dabei geht es aktuell um  Möglichkeiten  – um „Brücken“ –  also wie verschiedene Bildungsangebote für Senioren in der Stadt vernetzt werden können. Jan Donhauser ermuntert die Hörerinnen und Hörer ihre Vorstellungen zur Verbesserung der Teilhabe Älterer am gesellschaftlichen Leben einzubringen. „Ideen sind herzlich willkommen.“

Dr. Susanne Illmer überbringt die Grüße der Leitung des Hygienemuseums Dresden. Sie sei beeindruckt, wie aktuell und zeitgemäß das Programm des Wintersemesters der DSA ist. Ob Energiewirtschaft, Klimawandel, Inflation – in der Seniorenakademie können Hörerinnen und Hörer Wissen zu den brennenden Fragen der Zeit erwerben. Sich den schönen Dingen des Lebens zu widmen,  auch dafür bietet das Wintersemester-Bildungsprogramm ausreichend Raum. Die Seniorenakademie, so Susanne Illmer;  werde ihrem Informations- und Aufklärungsauftrag gerecht.

Traditionell umrahmen Studierende der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber die feierlichen Semestereröffnungen. Mit schwungvollen, ausdrucksstarken, auch leisen, nachdenklichen Fantasien von Alexander Skrjabin und Robert Schumann  bereichert  der Pianist Jihak Oh als musikalische Brücken die Veranstaltung.


„Jeder, der aufhört zu lernen, ist alt, mag er 20 oder 80  Jahre zählen. Jeder, der weiterlernt, ist jung, mag er 20 oder 80 Jahre zählen“   Mit den Worten von dem  Industriellen Henry Ford (1863 – 1947) baut Dieter Seyfarth eine Gedankenbrücke zur Seniorenakademie. Der Vorsitzende des Vereins Freunde und Förderer der Dresdner Seniorenakademie Wissenschaft und Kunst unterstreicht das Recht auf Bildung für alle Altersgruppen und versichert den Hörerinnen und Hörer, dass sie sich weiterhin auf anspruchsvolle und vielseitige Bildungsangebote freuen können. In diesem Sinne eröffnet er das Wintersemester 2022/23.

Redaktion: Gudrun Buhrig

„Brücken waren ein Thema der Malgruppe Merbitz in Corona Zeiten.“

„Reges Interesse für die Werke der Mitglieder der Malgruppe Merbitz.“ Fotos Dietmar Held