Zitat

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.

Albert Einstein


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Freunde und Förderer der Dresdner Seniorenakademie
Wissenschaft
und Kunst e.V.


Schreibwerkstatt

Rudolf Scholz – Dank für über 20 Jahre Ehrenamt

Schriftsteller Rudolf Scholz

Schriftsteller Rudolf Scholz

Als Leiter der Schreibwerkstatt der Seniorenakademie kann der Dresdner Schriftsteller Rudolf Scholz auf langjährige Erfahrungen zurückblicken. Seit mehr als zwanzig Jahren berät er Seniorinnen und Senioren, die das leidenschaftliche Interesse am Schreiben literarischer Texte verbindet. Die Früchte, die diese Arbeit trug, schlugen sich u.a. auch in den Anthologien „Herbsttage“, „Dialog mit einer blauen Katze“ und „Der herbe Duft der Kamille“ nieder.
Geboren im Jahre 1939, waren es schon frühzeitig besonders Gedichte, die zu seinen vertrauten Begleitern wurden. Wichtige Lebenserfahrungen sammelte er in seiner langjährigen Tätigkeit als Grundschullehrer und Fachlehrer für Musik sowie als Bezirkssekretär des Schriftsteller­verban­des des Bezirkes Dresden, ehe er 1977 den Sprung in die Freiberuflichkeit wagte.
Seine ersten Gedichte druckte Paul Wiens in der „Neuen Deutschen Literatur“. Dem ersten Roman „Damals in Belvedere“ (1978) folgten die Romane „Die Schwalben der Kindheit“, „Und geht nicht ohne Gruß“, „Schließzeit“ u.a. Zuletzt erschienen die Gedichtbände „Blicksuche“ und „Dresdner Elegien“.
Zu seinen Auszeichnungen zählt der „Martin-Andersen-Nexö“-Kunstpreis der Stadt Dresden.
Der Vorstand der DSA dankt Herrn Rudolf Scholz sehr herzlich für seine langjährige erfolgreiche Arbeit.
Knut Heinze


Zur Arbeit der Schreibwerkstatt:

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem literarisch-künstlerischen Schaffen. Im Mittelpunkt stehen Vorträge und Diskussionen selbstverfasster Arbeiten aller Genres. Zu den am häufigsten gestalteten Schwerpunktthemen zählen: eigene Lebenserinnerungen,  berufliche  Erfahrungen  sowie  die  Herausforderungen  durch  das  Alter,  die Konfrontationen mit der Gegenwart und ihren Widersprüchen, Naturbeschreibungen, essayistische Betrachtungen, Erzählungen für Kinder und Enkel.

Es gibt zahlreiche öffentlichkeitswirksame Aktivitäten. Mitglieder der „Schreibwerkstatt“ führten zahlreiche Diskussions- und Leseveranstaltungen durch: in der Dresdner Seniorenakademie, im Deutschen Hygiene-Museum, in Klubs der Volkssolidarität, im Blindenverband und in Seniorenheimen. Im Rahmen der Dresdner Seniorenwoche 2010 gestalteten Vertreter der Schreibwerkstatt eine Lesung in der Bibliothek am Fetscherplatz.

Bisherige Publikationen (Anthologien):

Zahlreiche Mitglieder veröffentlichten auch eigene Bücher

  • Margot Bock:  „Kirschblüten am Zweig“  –  Gedichte
  • Brigitte Müller: „Lichtreflexe“ – Gedichte
  • Wolfgang Krimmling:  „Spurensuche“  –  Prosa-Miniaturen;
    „Am Rande entlang“  –  Kurzgeschichten und Essays;
    „Mein lieber Herr Kempinski“  –  Satirische Geschichten;
    „Bevor ich erwachsen wurde“ – Kindheitserinnerungen
  • Erika Martin: „Frau Simselbim“  –  Geschichten für Kinder
  • Gisela Nordmann: „Vertraute Stadt – Begegnung mit Dresden“ – Gedichte/Prosa;
    „Wenn der Sommer geht“ – Gedichte und Erzählungen
  • Elfriede Philipp: „Wie der Jörgli vom rechten Weg abkam“ – Kinderbuch;
    „Gespenster über Grimmen“  –  Roman für Kinder;
    „Aufstand der Puppen“  – Romanerzählung
  • Hildegard Rohde: „Gefunden – Verloren“ – Prosa und Lyrik
  • Günter Thomas: „Meine Zeit“ – Lebenserinnerungen (mehrere Fortsetzungen)
  • Lothar Trampau: „Wahrheitssuche“ – Erzählungen und Gedichte;
    „Zwischen Fronberg und Trebatal“ – Heimatgeschichtliche Erzählungen;
    „Begegnungen“ – Geschichten und Gedichte

Regelmäßig liefern Mitglieder der Schreibgruppe auch Beiträge für verschiedene periodisch  erscheinende  Publikationsorgane.  So  Walter  Fischer  für  die  Selbsthilfezeitung  „Ilgo“ (Ostsächsische  Region) und Elfriede Philipp für die „Sächsische Zeitung“.

Darüber hinaus ist  Dr. Wolfgang  Krimmling  als  künstlerischer Leiter der Schreibgruppe des Dresdner Blindenverbandes tätig.

Ansprechpartner / Leitung:   z.Zt. unbesetzt, Herr Rudolf Scholz ist am 10. August 2019 verstorben. Wir behalten ihn in guter Erinnerung.

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